Lexikon & Begrifflichkeiten

Unser HOMESTAR® Styroporstucklexikon bietet Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend über die auftauchenden Begrifflichkeiten zum Thema Styropor®, Polystyrol, Gips oder auch Marmor und Fassadenstuck zu informieren. Zusammen mit diesem Lexikon und unseren bebilderten Montageanleitungen bleiben keine Fragen im Styroporstuck-Segment offen. Und falls doch: Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder sprechen Sie persönlich mit uns am Telefon. 

Erfahren Sie in unserem HOMESTAR® Styroporlexikon Grundlegendes, Aktuelles und Histroisches über die schönste und günstigste Möglichkeit seine eigenen 4-Wände in einen hochwertigen Barockpalast um zugestalten. Wenn Sie einen Begriff nicht finden, teilen Sie uns diesen bitte mit. Wir haben großes Interesse daran, unser Lexikon & Glossar zu aktualisieren und zu erweitern. 

Styroporstuck-Lexikon Begriffe einfach und ausführlich erklärt

Acrylfarbe

Anstrichmittel wie Acrylfarbe und -lack basieren auf der Verwendung von Echt- oder Kunstharz. Sie wurden um 1934 von der "Badischen Anilin- & Soda-Fabrik" (heute BASF) entwickelt; bis Ende der 1940-er Jahre jedoch ausschließlich in den USA produziert. Hier kamen sie sowohl im Industrie- und Handwerksbereich als auch bei Künstlern und Hobbymalern zur Anwendung. Aufgrund dieser multifunktionalen Einsatzfähigkeit stellten knapp zwei Jahrzehnte später auch europäische Firmen zunehmend Acrylfarben her.

Entscheidende Vorteile: wasserverdünnbar, schnell trocknend und strapazierfähig

Im Unterschied zu anderen Farben und Lacken können auf Acryl basierende Produkte ganz einfach mit Wasser verdünnt werden. Durch dessen rasches Verdunsten verdichtet sich Acrylfarbe oder -lack nach dem Verstreichen zu einem schlag- und abriebfesten Film, der je nach verwendeter Harz-Art mehr oder weniger elastisch ist. Darüber hinaus ist die Geruchsbelästigung durch Acrylfarben wesentlich geringer als bei Verwendung gleichartiger Anstrichmittel. Infolge stetiger Nacharbeiten enthalten moderne Produkte deutlich weniger gesundheitsschädliche Lösungsmittel als die ersten Kunstharz-Farben.

Mehr als Farbe: Was Acryl-Produkte noch leisten können

Wie vielfältig Acrylfarben eingesetzt werden können, beweist schon ihre Verbreitung: Außer im Heimwerker- und Baubereich kommen sie auch auf künstlerischem Gebiet zur Anwendung. Die in unserem Online-Shop verfügbaren Produkte lassen sich jedoch nicht nur als Anstrichmittel nutzen. Sie eignen sich gleichzeitig hervorragend zum Modellieren oder zum Ausarbeiten von Strukturen. Durch das Einmischen von Verdickungsmittel und / oder Modellierpaste erhöht sich die Formbarkeit von Acrylfarbe, so dass Sie die bei uns erhältlichen Styropor®-Elemente zusätzlich gestalten können. Anregungen dazu finden Sie in zahlreichen Internet-Portalen und in den speziell für diese Zwecke zusammengestellten Broschüren, die wir online für Sie bereithalten.

Dispersionsfarbe

Dispersionsfarben gehören zu den im Innenbereich am häufigsten eingesetzten Anstrichen. Eine Dispersionsfarbe besteht dabei aus unterschiedlichen Bestandteilen und ist vor allem von der Zusammensetzung aus Bindemitteln, Lösungsmitteln, Füllstoffen, Farbpigmenten und weiteren Zuschlagstoffen bestimmt. So gesehen sind die meisten flüssigen und zähflüssigen Anstrichstoffe Dispersionen. Das Wort Dispersion umschreibt dabei immer ein heterogenes Gemisch aus mindestens zwei Stoffen.

Anwendungen für Dispersionsfarben

Dispersionsfarben lassen sich abhängig von ihrer stofflichen Zusammensetzung und der materialtypischen Eignung für unterschiedlichste Anwendungen in der Raumgestaltung einsetzen. Möglich ist damit das Streichen geeigneter Untergründe wie beispielsweise Tapeten, Mineralputzen, Gipsputzen, vorbereiteter Untergründe aus Holz oder aber auch die farbliche Gestaltung von Stuckelementen beispielsweise aus Styropor®. Bei der Verwendung von Dispersionsfarbe auf Styropor®-Elementen beispielsweise in der Gestaltung von dekorativem Stucknachbildungen muss vorab geprüft werden, ob die jeweilige Dispersion für den Auftrag auf Styropor® geeignet ist. Stark lösemittelhaltige Dispersionsfarben sind für diesen Zweck meist nicht geeignet.

Verarbeitung von Dispersionsfarben

Dispersionsfarben lassen sich entsprechend der zu streichenden Untergründe mit unterschiedlichen Werkzeugen verarbeiten. Flüssige und zähflüssige Dispersionen können mit geeigneten Pinseln und Malerbürsten gestrichen oder mit geeigneten Malerrollen auch gerollt werden. Sollen Dispersionsfarben gespritzt werden, muss die Dispersion eine entsprechende Sprühfähigkeit aufweisen, die bei wasserbasierten Dispersionsfarben durch die Zugabe von Wasser erreicht werden kann. Bei der farblichen Gestaltung von Stuckelementen aus Styropor® werden bevorzugt Pinseltechniken eingesetzt. Aber auch das Spritzen, der Einsatz von Airbrush-Techniken oder das Tauchen sind Möglichkeiten, Stuck-Elemente aus Styropor® farblich zu gestalten. Bei jeder Verarbeitung von Dispersionsfarbe auf Styropor® ist vorab die Materialverträglichkeit mit dem Werkstoff zu prüfen und gegebenenfalls die Konsistenz für das vorgesehene Verarbeitungsverfahren einzustellen.

Balkenbeschlag

Als Balkenbeschlag werden dekorative Elemente bezeichnet, die sowohl der optischen Aufwertung von echtem Balkenwerk oder als Balkennachbildungen eingesetzt werden. Mit unterschiedlichen Balkenbeschlägen können beispielsweise sichtbare Balken aus Holz an ihren Fügestellen attraktiv verziert und aufgewertet werden. Möglich ist es auch, ganze Balken mit entsprechenden Balkenbeschlägen nachzuempfinden, ohne dabei in die bestehende bauliche Substanz eingreifen zu müssen. Im Schreinerei-Handwerk werden auch die unterschiedlichen Verbinder von Balken wie beispielsweise Balkenschuhe als Balkenbeschläge bezeichnet.

Der Balkenbeschlag als Zierelement

Sollen bestehende Balken an ihren Stoßstellen oder in ihrem Verlauf optisch aufgewertet werden, können dazu unterschiedliche Balkenbeschläge eingesetzt werden. Bekannt sind beispielsweise Balkenbeschläge in Form von nietenbesetzten Lederriemen oder solche in Form einer Konsole. Mit solchen Beschlägen erhalten sichtbare Balken eine individuelle Optik, die sich am Stil des Bauwerkes oder seiner Nutzung orientiert. Die Balkenbeschläge werden an die bestehenden Balken geklebt, geschraubt oder genagelt. Die konkrete Form der Verarbeitung hängt hier wesentlich vom verwendeten Beschlag und der gewünschten Optik ab.

Balkenbeschläge in der Ausführung als Kunstbalken

Sollen Innenräume nach traditionellen Vorbildern gestaltet werden, kommen oftmals Balkenimitationen zum Einsatz, die in diesem Zusammenhang ebenfalls in die Gruppe der Balkenbeschläge einzuordnen sind. Solche Imitationen werden aus Kunststoffen wie PU-Schaum oder Styropor® hergestellt und an den sichtbaren Oberflächen in einer typischen Holzbalkenstruktur dekoriert. Dabei können alle Holzarten und unterschiedlichste Strukturen nachgebildet werden. Auf diese Weise lassen sich mit unterschiedlichen Balkenbeschlägen auch verschiedene historische Baustile nachempfinden oder alte schadhafte Balken stilecht überdecken. Die einfache Verarbeitung und die große Vielfalt der Modelle machen den Balkenbeschlag zu einem gefragten Mittel, bestehende Balken attraktiv aufzuwerten oder Nachbildungen von sichtbaren Balken äußerst attraktiv und täuschend echt zu gestalten.

Barock

Wer sich mit Stuck beschäftigt, kommt um die Epoche des Barock nicht herum. Die rund 200 Jahre umfassende Ära hat sich wie kaum eine andere in nachfolgende Abschnitte der Kunst- und Kulturgeschichte eingeprägt. "Barocke Formen" begegnet man überall - sei es in Bezug auf den Körperbau, die Mode oder die Musik. Nirgends aber wirken sie so überwältigend wie in der Baukunst.

Je mehr desto besser

Die im Barock gelebte Üppigkeit und Prachtentfaltung spiegelt sich vor allem in den Stuck-Elementen von Gebäuden wider. Neben Zierleisten für Wand und Boden, Rosetten oder ganzen und halben Säulen kamen häufig figürliche Darstellungen zum Einsatz. So datieren aus der Zeit zwischen 1699 und 1699 auch die heute als "typisch" geltenden, pausbäckigen Putten, die auf kaum einem barocken Gemälde und an keinem Bauwerk aus dieser Epoche fehlen.

Historischer Prunk für's eigene Heim

Möchten auch Sie Ihrem Wohnbereich einen barocken Touch verleihen, stehen Ihnen dafür die Styropor®-Elemente unseres Online-Shops zur Verfügung. Sie wirken ebenso üppig wie ihre Vorbilder; sind jedoch wesentlich leichter und deutlich preiswerter als die Originale. Dank eines speziellen Klebers lassen sie sich nahezu überall anbringen - und können dadurch auch Räume verwandeln, die ursprünglich eher schlicht und geradlinig waren. Probieren Sie die Wirkung von barock gestaltetem Stuck einfach aus. Unser Online-Magazin bietet Ihnen für den Einsatz zahlreiche Anregungen und Verarbeitungs-Hinweise.

EPS

EPS - expandiertes Polystyrol - ist das, was allgemein als Styropor® bezeichnet wird. Die Stuckelemente bestehen also aus einem Kunststoffschaum, wobei der Begriff die Vermutung nahe legen könnte, dass es sich dabei um ein recht instabiles Material handeln könnte. Das ist jedoch nicht der Fall, denn durch einen chemischen Vorgang bei der Herstellung entsteht schließlich ein stabiles und druckresistentes Gefüge.

So entstehen Stuckelemente aus EPS

Seinen Ursprung hat das Material bereits im 20. Jahrhundert, als eine effektive Methode entdeckt wurde, Hartschaum als Baustoff herzustellen. Das Ausgangsmaterial ist ein Granulat, das unter Dampf erhitzt wird, an Umfang zunimmt, also expandiert, und miteinander verschmilzt. Die Zugabe brandhemmender Substanzen sorgt dafür, dass das Endprodukt später ohne Risiko in Innenräumen eingesetzt werden kann. Noch vor dem Abkühlen erfolgt die Pressung oder das Gießen in eine beliebige Form - das Ergebnis sind schlichte oder detailreiche Stuckelemente in unterschiedlichen Designs. Sie zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus und sind außerdem Wasser abweisend, Wärme- und Schall isolierend, weshalb Stuckverkleidungen aus expandiertem Polystyrol in Wohnräumen noch mehr leisten können, als das Ambiente optisch aufzuwerten.

Einsatzmöglichkeiten in Wohnräumen sind vielseitig

Aufgrund des geringen Gewichts ist Stuck aus EPS sehr gut zur Verzierung von Wänden und Decken geeignet. Die Anbringung auf dem sauberen, trockenen Grund erfolgt mit einem lösungsfreien Kleber. Mit einer recht hohen Dichte des Materials ist die Oberfläche glatt und fest, so dass sich kaum Verschmutzungen festsetzen. Die Reinigung mit lösungsfreien Mitteln ist selbstverständlich möglich, ebenso das Überstreichen, um den Stuck farblich an Wände und Decken anzupassen. In der Größe ist die Anpassung unkompliziert, denn die Elemente lassen sich mit einer Säge zuschneiden. So können in Wohnräumen beliebige Effekte an Wänden, Decken und Übergängen entstehen.

Extrudiertes HD-Polymer

Extrudiertes HD-Polymer ist ein formstabiler Hartschaum, der recht unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen ist. Als Stuck kommt das Material außerdem gerne aufgrund seines geringen Gewichts, der flexiblen Anpassungsmöglichkeiten und dem dekorativen Spielraum an Wänden und Decken zum Einsatz.

Unter Hitze und hohem Druck hergestellt

In seinen Eigenschaften ist extrudiertes HD-Polymer dem Styropor® vergleichbar. Die Herstellung weicht allerdings etwas ab, wodurch die Resistenz gegenüber Feuchtigkeit steigt und die Oberfläche noch resistenter ist. Unter Hitzeeinwirkung verflüssigt sich das Ausgangsmaterial, anschließend wird es unter hohem Druck in die gewünschte Form gepresst. Letzteres wird auch als extrudieren bezeichnet, daher die Namensgebung. So entsteht ein Endprodukt mit hoher Dichte, was dem Stuck seine stoßfesten und Wasser abweisenden Eigenschaften verleiht. Auch eine gewisse Schall- und Wärmeisolierung ist vorhanden. Das Pressen des verflüssigten, erwärmten Materials erlaubt ebenso die Herstellung von Stuckelementen in schlichtem Design als auch mit detailreichen Verzierungen.

Einfache Weiterverarbeitung und vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Stuck aus extrudiertem HD-Polymer ist in Form von Leisten und dekorativen Verkleidungen erhältlich. Um die Elemente in der Größe anzupassen, ist lediglich eine Säge erforderlich, so dass der Einsatz in Räumen jeglicher Größe möglich ist. Die Anbringung erfolgt mit einem speziellen Systemkleber. Im unteren Wandbereich, beispielsweise als Fußleisten, bietet sichextrudiertes HD-Polymer aufgrund seiner Unempfindlichkeit an: Die glatte, druckresistente Oberfläche hält Stößen stand und Verschmutzungen lassen sich jederzeit leicht entfernen. Daher sind Eingangsbereiche ebenso wie Kinderzimmer oder andere strapazierte Bereiche beliebte Einsatzorte für Stuck aus dem unempfindlichen und feuchtigkeitsresistenten Material. Optisch können die Stuckelemente nach Belieben in der Farbe angepasst werden - zum Überstreichen eignen sich lösungsfreie Produkte. Das Streichen ist mit der Anbringung, aber auch nachträglich im Rahmen einer Renovierung möglich.

Extrudiertes Polystyrol

Extrudiertes Polystyrol kennt der Bauherr meist unter den Markennamen "Polydur"(® BASF) und " Jackodur" (Jackon/AS, Norwegen). In Nordamerika ist "Styrofoam" (Dow Chemicals) das Synonym für extrudiertes Polystyrol, XPS. Wie expandiertes Polystyrol, EPS, bekannt als "Styropor" (® BASF), wird es in großem Stil als Dämm- und Isolierstoff verwendet. Dämmplatten sind im Bauhandwerk allgegenwärtig. Aber aus Polystyrol lassen sich auch Dekorelemente herstellen.

Der Dämm- und Isolierstoff Polystyrol

In den 70ern kam Stuckersatz aus Styropor® auf den Markt und wurde anfangs zögerlich angenommen. Das aufgeschäumte EPS/Styropor® hat keine völlig glatte Oberfläche, bröselt leicht und ist deshalb schwer exakt zu bearbeiten. Ohne Nacharbeit mit echtem Stuck-Gips waren Zierelmente aus EPS/Styropor® noch als Imitationen zu erkennen. Verbesserte Herstellungstechniken haben diese anfänglichen Probleme ausgeglichen. Die Hauptvorteile dieser neuen Zierelemente waren, gegenüber Echtstuck, der enorme Preisvorteil und die Verwendung ohne Fachmann. Das geringe Gewicht erleichterte zudem die Überkopf-Arbeit. Ohne Malermeister oder Stuckateur konnte jedermann Räume stilvoll und wohnlich gestalten. Der Flair von Altbauten zog in neue Häuser und Wohnungen ein.

Es gibt aber auch andere Hartschaumstoffe als EPS/Styropor®, die sich für die Herstellung von Zierelementen und Kunststuck hervorragend eignen. Das extrudierte Polystyrol ist, wie sich herausstellte, noch besser als Gipsstuck-Ersatz geeignet. XPS ist härter, wesentlich feinporiger und vor allem belastbarer als EPS. XPS hat eine höhere Bruchsicherheit und die Oberfläche ist relativ druckfest. Es lässt sich daher wesentlich genauer bearbeiten und hat von Anfang an eine sehr glatte Oberfläche.

Formteile entstehen meist aus dem Granulat für EPS/Styropor®, das in der Negativ-Form selbstständig aufschäumt. Die Struktur des Granulats bleibt an der Oberfläche schwach erkennbar. Extrem feine, detailreiche Formen und präzise Kanten können mit EPS nicht erzielt werden. Das wesentlich feinporigere XPS wird während der Expansionsphase in Formen gepresst und übernimmt auch feinste Details der Model bzw. der Gussform. Selbst leichte Unterschneidungen und Hohlkehlen können dadurch erzeugt werden. Die Herstellung von Kunststuck aus extrudiertem Polystyrol ist aufwändiger und daher etwas kostspieliger als aus EPS.

Der Unterschied von XPS zu EPS

Seit es Silikon-Kautschuk gibt, können "Abgüsse" von Originalen gegenüber dem klassischen Gipsabguss erheblich feiner und schonender hergestellt werden. Mit der Vervielfachung von Silikonabgüssen können Gussformen für "Original-Stuck" mit hoher Genauigkeit hergestellt werden. Bereits im Barock setzten die Stuckateure Gussformen aus "geheimen" Leimmischungen für serielle Zierelemente ein. Nur die technischen Möglichkeiten haben sich verfeinert.

Fassadenstuck

In Fassadenstuck vereinen sich Putz und Stuck zu einem gleichermaßen schützenden wie schmückenden Gebäude-Element. Entsprechend der genannten Bestandteile weist die äußere Hülle eines solcherart versehenen Bauwerks neben einer witterungsbeständigen Deckschicht verschiedenen wetterfesten Zierrat auf.

Wirkung und Funktion des Fassadenstucks

Während Ornamente, Reliefs, Figuren oder Profile rein schmückend sind, kommt anderem Fassadenstuck durchaus eine Funktion am Bauwerk zu. Diese kann - wie im Falle von Säulen oder Ecksteinen - buchstäblich tragend sein; aber auch dem Wetterschutz dienen. So verhindern Außenfensterbänke durch integrierte Abtropfkanten das Eindringen von Regenwasser ebenso wie über der Fensteröffnung befindliche Tympana. Diese tragen durch unterschiedliche Ausformungen wie Bögen, Dreiecke oder gerade Elemente außerdem maßgeblich zur Außenwirkung des Gebäudes bei. Einen ähnlichen Effekt hat die Farbgebung des Fassadenstucks: Je nachdem, in welchem Ton der Zierrat ausgeführt ist, kann er das gesamte Bauwerk größer, kleiner, massiver oder filigraner wirken lassen.

Erweiterung der Vorteile durch Verwendung von Styropor®

Als Fassadenstuck vorgesehene Styropor®-Elemente werden durch besondere Bearbeitungsverfahren auf ihren Einsatz im Außenbereich vorbereitet. Sie sind mehrfach abwechselnd mit Kunstharz und Quarzsand beschichtet, so dass sie sich anschließend durch ausgesprochen hohe Wetterfestigkeit, Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit auszeichnen. Darüber hinaus wirken die an der Fassade angebrachten Styropor®-Elemente isolierend und verhindern, dass sich Kältebrücken bilden. Durch das geringe Gewicht und die einfache Montage bedarf diese Form des Fassadenstucks keiner statischen Prüfung oder baulichen Genehmigung. Sie können ihn quasi jederzeit anbringen - und im Bedarfsfall ebenso einfach wieder entfernen. Außerdem erlaubt Ihnen die Beschaffenheit der Oberfläche, den Styropor®-Stuck farblich zu gestalten und Ihren jeweiligen Wünschen oder der sich ändernden Fassade anzupassen.

FCKW

FCKW ist die geläufige Abkürzung für Fluorkohlenwasserstoffe, die in der technischen Anwendung als Kältemittel, Treibmittel oder Lösungsmittel verwendet werden können und nicht in der Natur vorkommen. Aus gutem Grund wurde die technische Verwendung der synthetischen Fluorkohlenwasserstoffe seit 1989 unter Verbot gestellt. Dieses Verbot sollte bis zur Jahrtausendwende zumindest in der Europäischen Union durchgesetzt werden, da die Fluorkohlenwasserstoffe wesentlich zur Zerstörung der Ozonschicht beitragen und damit den sogenannten Treibhauseffekt fördern.

Fluorkohlenwasserstoffe bei der Herstellung von Styropor®

Bis zum Inkrafttreten des Verbotes wurden viele Dämmstoffe und Schaumstoffe, darunter auch Styropor®, unter Zuhilfenahme des Umweltgiftes FCKW hergestellt. In der modernen Produktion wird auf den Einsatz der Fluorkohlenwasserstoffe verzichtet. Das wirkt sich nicht auf die Qualität der Bau- und Dekorations- oder Verpackungselemente aus Styropor® aus. So bleiben auch unserer Stuckelemente aus Styropor ohne den Einsatz von Fluorkohlenwasserstoffen hochwertige Produkte, die sich hervorragend für unterschiedlichste Arbeiten bei der stilgerechten Nachbildung von Stuck eignen. Nicht nur aus eigenem Interesse, sondern auch in der konsequenten Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften achten wir darauf, dass alle von uns eingesetzten Stuckelemente aus Styropor® aus einer FCKW-freien Produktion kommen.

Ältere Schaumstoffe bleiben unbedenklich

Oftmals sind bei der Herstellung älterer Styropor® Elemente Fluorkohlenwasserstoffe eingesetzt worden. Allerdings sind hier diese chemischen Substanzen nur zum Aufschäumen des Materials eingesetzt worden und gasen in der Regel nicht mehr aus. Damit ist es nicht erforderlich, ältere Deko-Elemente aus Styropor® abzureißen und durch neuere Elemente zu ersetzen. Anders sieht das dort aus, wo die Fluorkohlenwasserstoffe beispielsweise noch als Kältemittel beispielsweise in älteren Kühlschränken eingesetzt wurden. Hier sorgen die unsachgemäße Entsorgung und ein nicht fachgerechtes Recycling immer wieder dafür, dass auch heute noch die umweltgefährdenden Fluorkohlenwasserstoffe in die Umwelt gelangen.

Gehrungslade

Eine Gehrungslade ist ein Hilfsmittel zum Schneiden von Gehrungsschnitten. Üblicherweise werden diese Hilfswerkzeuge aus Holzwerkstoffen, Kunststoffen oder Aluminium hergestellt. Gehrungsladen können im Handwerker- und Baufachhandel in standardisierten Ausführungen gekauft oder auch selbst angefertigt werden. Handelsübliche Gehrungsladen sind mit Schneidhilfen für Winkel von 45° und 90° vorbereitet und eignen sich insbesondere für Gehrungsschnitte an Leisten, Latten und schmaleren Brettern. Werden Gehrungen an größeren Bauteilen oder in anderen Winkeln benötigt, empfiehlt sich der Eigenbau von Gehrungsladen. Hochwertige Modelle verfügen auch über schräge Führungsschlitze, so dass auch besonders aufwändige Gehrungsschnitte ohne größere Probleme ausgeführt werden können.

Gehrungsladen im Einsatz

Die Gehrungslade kommt immer dann zum Einsatz, wenn genaue Gehrungsschnitte in exakter Winkelführung angefertigt werden müssen. Reichen dazu die standardisierten Winkel von 90° oder 45° nicht aus, lassen sich bei den meisten Modellen auch andere Winkelschnitte nachträglich selbst einarbeiten. Typischerweise werden die erforderlichen Schnittmarken zuerst auf das Werkstück übertragen. Anschließend wird dieses exakt zur angezeichneten Markierung am entsprechenden Winkelführungsschlitz eingelegt und manuell gehalten. Dann kann mit geeignetem Werkzeug der Schnitt der Gehrung angesetzt werden. Mit dem Gegenstück zum bereits vorbereiteten Werkstück wird ebenso verfahren, wobei die Laufrichtung des Winkels zu beachten ist.

Exakte Schnitte mit der Gehrungslade

Besonders bei dekorativen Arbeiten kommt es auf exakte Schnitte der Winkel an, so dass die einzelnen Elemente dann perfekt zusammenpassen. Deshalb werden Gehrungsladen vor allem bei Abschlussleisten im Fußbodenbau oder bei Deckenabschlussleisten eingesetzt. Aber auch bei der Herstellung von Stucknachbildungen beispielsweise mit Stuckleisten aus Styropor® sind die Gehrungsladen häufig eingesetzte und sinnvolle Hilfsmittel. So lassen sich Winkel relativ einfach passgenau zuschneiden und sorgen für ein optisch perfektes Ergebnis.

Gehrungsschnitt

Der Gehrungsschnitt ist eine besondere handwerkliche Technik, die beim Zuschneiden von Leisten, Latten, Kanthölzern, Balken oder Brettern zum Zusammenfügen in einem bestimmten Winkel angewandt wird. Entsprechend der zu verarbeitenden Materialien sind für den Schnitt auf Gehrung hochwertige Werkzeuge einzusetzen, die für ein sauberes Arbeit am Schnitt der korrekt zusammenpassenden Bauteile unerlässlich sind. Darüber hinaus kommen auch Mess- und Hilfswerkzeuge wie beispielsweise Winkelmesser und spezielle Gehrungsladen als Arbeitshilfe zum Einsatz.

Grundlagen für den Gehrungsschnitt

Grundsätzlich ist der Gehrungsschnitt ein Schnitt von Winkeln. Dabei ist die Zielstellung, dass zwei Bauteile einen baulich vorgegebenen Winkel korrekt ausfüllen und die beiden Bauteile dabei korrekt zusammenpassen. Dazu muss der vorgegebene Winkel zunächst in zwei Teilwinkel zerlegt werden. Anschließend wird jeder Teil des Winkels auf das zu bearbeitende Werkstück übertragen und dann mit geeigneten Werkzeugen entsprechend ausgearbeitet. Im Ergebnis lassen sich beide Bauteile wieder zu dem vorgegebenen Winkel zusammensetzen und weisen dabei eine in sich passende und optisch hochwertige Verbindung auf.

Typische Beispiele aus der Praxis

Gehrungsschnitte werden vor allem beim Anbringen von Fußleisten, Deckenleisten, Abschlussleisten, Zierleisten oder von Kanthölzern und Balken eingesetzt. Die winkelgetreue passgenaue Zusammensetzung solcher Bauteile sichert nicht nur eine attraktive Optik, sondern trägt oftmals auch zur Gewährleistung der Funktion bei. Ein weiteres Anwendungsbeispiel für Gehrungsschnitte ist die Gestaltung von Stuckelementen aus Styropor®. Gerade bei solchen gestalterischen Aufgaben kommt der passgenauen Montage einzelner Bauteile in Winkeln unterschiedlicher Dimension eine große Bedeutung zu. So tragen exakt geformte Winkel maßgeblich zur perfekten Gestaltung solcher Elemente bei und bieten ein ansprechendes Gesamtbild in der Ausführung von Stukkateurarbeiten mit Stuckelementen aus Styropor®.

Gips

Kaum ein Werkstoff ist unter so vielen unterschiedlichen Namen bekannt wie Gips. Während Chemiker ihn aufgrund seiner Zusammensetzung als Calciumsulfat bezeichnen, unterscheiden Mineralogen je nach Modifikation zwischen Alabaster, Atlasspat oder Marienglas. Bildende Künstler dagegen kennen, nutzen und schätzen das Material als Goldgrund, Bologneser Kreide oder Plaster of Paris. All diesen Varietäten ist gemeinsam, was den Rohstoff schon seit tausenden von Jahren auszeichnet: sein schier unerschöpfliches Vorkommen, die leichte Verarbeitung, das relativ geringe Gewicht und die Fähigkeit beim Trocknen oder Brennen komplett auszuhärten.

Seit alters her bewährt

Aufgrund dieser Eigenschaften wurde Gips bereits in der Antike als Baumaterial genutzt. Während die Griechen ihn überwiegend für das Kreieren von Ornamenten verwendeten, entdeckten die Architekten des Römischen Reiches, dass er nach starkem Erhitzen fest wird und daher auch als Deckschicht über Mauerwerk eingesetzt werden kann. Im übrigen Europa kam der Rohstoff erst ab dem 11. Jahrhundert zum Tragen - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Stroh oder Tierhaaren angereichertes Gipsgemisch verlieh mittelalterlichen Fachwerkhäusern eine hohe Stabilität und schützte außerdem zuverlässig vor überspringenden Bränden.

Ein wahrer Kunst-Stoff

Seine wahre Blütezeit aber erlebte das Material während des Barock. Die in jener Ära entstandenen Kunstwerke und Bauteile spiegeln die Vielfalt und Verarbeitungsfähigkeit des Gipses durch zahlreiche Details wider. Besonderer Beliebtheit erfreute er sich als Marmor-Imitation, die dem echten Gestein täuschend ähnlich sah und nur bei direktem Berühren einen Unterschied erkennen ließ.

Würdiger Nachfolger für ein besonderes Material 

Einen ebensolchen Effekt haben die Styropor®-Elemente, die Sie über unseren Online-Shop beziehen können. Auch sie gleichen ihren Vorbildern aus Gips bis ins kleinste Detail; sind jedoch wesentlich leichter zu verarbeiten, können individueller eingesetzt werden und zeichnen sich durch einen erheblichen Preisvorteil aus. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus Kunststoff bestehende Rosetten, Leisten, Zierbalken oder (Halb-) Säulen nebst dazugehörigen Kapitellen und Basiselementen nach eigenen Vorstellungen umzugestalten. Die dafür geeigneten Werkzeuge und Anstrichmittel halten wir ebenfalls in unserem Online-Shop für Sie bereit.

Gipsschnitt

Der Gipsschnitt ist eine spezielle Stucktechnik, die eine jahrhundertelange Tradition aufweisen kann. Mit dieser besonderen Technik lassen sich aufwändige Stukkateurarbeiten leisten, die nur von erfahrenen Stukkateuren ausgeführt werden können. Das besondere an dieser Technik ist, dass damit auch verschiedenfarbige "Intarsien" beispielsweise in Stuck eingebracht werden können. Im engeren Sinne ermöglicht diese Technik auch das Herstellen von plastischen Strukturen in Gipsoberflächen, die eine hohe künstlerische Ausstrahlung haben. Zu sehen sind Strukturen, die bestimmten Mustern oder Ornamenten folgen aber auch körperliche Dimensionen annehmen können. Das Ergebnis liegt hier immer in der Absicht des Künstlers und in der Perfektion der Technik.

So funktioniert der Gipsschnitt

Bei dieser besonderen Stukkateurtechnik werden mit speziellen Werkzeugen aus dem noch feuchten Gips gewünschte Konturen herausgeschnitten. Damit entstehen in der Fläche verschiedene Höhen, die letztlich die gewünschte Struktur ergeben. Diese ausgeschnitten Flächen können so belassen und anschließend weiter ausgeformt oder geglättet werden. In der hohen Kunst des Gipsschnittes werden die entstehenden Vertiefungen mit andersfarbigem Gips ausgefüllt und dann poliert. So lassen sich mehrfarbige Darstellungen im Gips erzielen, die einen sehr hochwertigen Anspruch haben und nur geübten Stukkateuren vorbehalten sind.

Bezaubernde Ergebnisse

Wird der Gipsschnitt perfekt beherrscht, lassen sich damit außerordentlich hochwertige Ergebnisse erzielen. Wichtig ist hier der Einsatz der richtigen Werkzeuge und der passenden Technik. Wie der Begriff schon sagt, geht es hier um das Schneiden von (noch feuchtem) Gips. Entsprechend sind scharfe Werkzeuge einzusetzen, die zum angestrebten Ergebnis passen. Sind die Strukturen einmal ausgeschnitten, geht es um das Auffüllen der entstandenen Strukturen mit gewünscht farbigem Gips. So lassen sich ganze Bilder in Gips schneiden.

HD-Polymer

Stuck aus HD-Polymer bietet zahlreiche Möglichkeiten der Wand- und Deckenverkleidung. Das Material zeichnet sich aufgrund seines Herstellungsverfahrens durch sehr robuste Eigenschaften aus und lässt sich optisch durch Überstreichen flexibel gestalten. Zudem gilt es als umweltfreundlich, weshalb die Stuckelemente gerne in Wohnräumen verwendet werden.

Was ist das eigentlich, HD-Polymer?

Bei HD-Polymer, auch als High-Definition-Polymer bezeichnet, handelt es sich um einen Hartschaum, der unter Hitze und Druck zum Endprodukt, dem Stuck geformt wird: Durch die Hitze verflüssigt sich das Ausgangsmaterial und wird in diesem Zustand in die gewünschte Form gepresst. Das Ergebnis zeichnet sich durch eine hohe Dichte und somit Stabilität aus. DieStuckelemente können ein beliebiges Design mit feinen Details und Verzierungen erhalten, um die Räumlichkeiten ästhetisch aufzuwerten. Als Baustoff ist dieses Polymer nicht zuletzt aufgrund seiner Wasser abweisenden und feuchtigkeitsresistentenEigenschaften beliebt. Das Herstellungsverfahren ist Ressourcen schonend und das Endprodukt recycelbar.

Stuckelemente lassen sich einfach anpassen und anbringen

Die Stuckleisten lassen sich mit einer Säge exakt auf die benötigte Größe zuschneiden und mit einem speziellen Kleber langfristig an Wand, Decke und Übergängen anbringen. Sie eignen sich hervorragend als zierende Elemente, können Übergänge kaschieren und Kabel verbergen. In Form von Fuß- und Sockelleisten wird der Stuck besonders gerne eingesetzt, da das stoßfeste Material recht widerstandsfähig ist. Die glatte Oberfläche lässt sich bei Bedarf trocken oder feucht reinigen und nimmt aufgrund der Härte des Materials bei einem Stoß kaum Schaden. Da ein Überstreichen mit lösungsfreien Farben jederzeit möglich ist, können Stuckelemente aus dem Hartschaum farblich beliebig angepasst werden und daher auch an der Wand verbleiben, wenn diese mit einem neuen Anstrich versehen wird. So lässt sich das eigene Heim ganz nach dem individuellen Geschmack optisch aufwerten, als Kabelschutz ist HDP-Stuck außerdem in Kinderzimmern sinnvoll.

Hydrophobisierung

Die Hydrophobierung umschreibt ein Verfahren, mit dem mineralische Baustoffe wie beispielsweise Mineralputze wasserabweisend gemacht oder zumindest die Fähigkeit solcher Untergründe zur Wasseraufnahme eingeschränkt werden. Dabei werden spezielle Hydrophobierungsmittel eingesetzt, die abgestimmt auf den zu bearbeitenden Untergrund unterschiedliche Ergebnisse aufweisen. Hydrophobierungsstoffe bestehen aus unterschiedlichen stofflichen Zusammensetzungen, die in der Anwendung durch Verdunsten des Lösungsmittels, durch die Reaktion mit Wasser oder durch die Reaktion mit Kohlendioxid aus der Luft immer ein Siliconharz bilden. Dieses Siliconharz vermindert die Wasseraufnahmefähigkeit mineralischer Untergründe. Ziel der Hydrophobierung ist es, mineralische Untergründe gegen Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft zu imprägnieren und/oder die Verarbeitung anderer Baustoffe auf solchen mineralischen Untergründen vorzubereiten.

Anwendungsbeispiele für die Imprägnierung von Bauwerksteilen

Besonders in der Innenraumgestaltung in Räumen mit mineralischen Putzen bereitet die Imprägnierung mit Hydrophobierungsmitteln Bauwerksteile auf eine weitere Bearbeitung vor. So können beispielsweise stark saugende Untergründe auf mineralischer Basis durch den Einsatz der Hydrophobierungsmittel auf die Verarbeitung von flüssigen Materialien vorbereitet werden. Auch bei der Vorbereitung von mineralischen Untergründen auf den Einsatz bestimmter Kleber kann ein Hydrophobierungsmittel die gute Lösung sein, um einen zu schnellen Entzug von Feuchtigkeit aus dem Kleber zu vermeiden und somit das Abbinden korrekt einzustellen. Das kann zum Beispiel bei der Verarbeitung von Stuckelementen aus Styropor® oder beim Anbringen von Tapeten sinnvoll sein. Wissenswert dabei ist, dass eine Hydrophobierung von Gips mit den hier erwähnten Siliconharzen nicht möglich ist.

Materialeigenschaften bleiben erhalten

Bei der Anwendung von Hydrophobierungsmitteln auf Mineralputzen werden die stofflichen Eigenschaften der Putze nicht beeinträchtigt. So bleiben auch die feuchtigkeitsabsorbierenden und atmungsaktiven Eigenschaften der Mineralputze unterhalb der obersten imprägnierten Schicht erhalten, so dass keine nachhaltigen Beeinträchtigungen der Materialqualität auftreten.

Kapitell

Zu einem der charakteristischsten Merkmale von Säulen gehört das so genannte Kapitell. Seine Bezeichnung leitet sich vom lateinischen Wort "capitellum" für "Köpfchen" ab - und beschreibt damit schon sehr genau, worum es sich bei diesem Bauteil handelt: um den oberen Abschluss eines Pfeilers oder einer Säule.

Die Quadratur des Kreises

Als solcher bildet das Kapitell den Übergang zwischen dem senkrecht aufstrebenden, runden Schaft und der horizontal verlaufenden, eckigen Deckenstütze. Im Gegensatz zu diesen beiden einfachen geometrischen Formen und dem oft schlicht gehaltenen Säulenkörper weisen Kapitelle in der Regel eine üppige Gestaltung auf - anhand derer sie sich verschiedenen historischen Epochen zuordnen lassen. Auch die von uns angebotenen Varianten aus Gips oder Styropor greifen architektonische Merkmale verschiedener geschichtlicher Abschnitte auf und interpretieren sie neu.

Kleine Rundreise durch die Antike

Zur noch geschlossenen oder bereits geöffneten Blüte geformt lehnen sich unsere aus Kunststoffen gefertigten Kapitelle an altägyptische Vorbilder an. Auch mit Figuren besetzte Blöcke am oberen Rand einer Säule erinnern an diese Ära. Die wohl bekannteste Nachahmung historischer Architektur bilden Kapitelle dorischen, ionischen oder korinthischen Typs. Unsere danach gefertigten Styropor-Modelle zeigen einen geometrisch-schlichten, schneckenförmig aufgerollten oder mit Blütenranken besetzten Rand.

Keine halben Sachen

Die gleiche Gestaltung weisen die Aufsätze für unsere Halbsäulen auf. Hier ist das Kapitell so geformt, dass es sich ebenso platzsparend an der Wand befestigen lässt wie der halbrunde Korpus der dazugehörigen Säule. Das zum Anbringen notwendige Material können Sie direkt in unserem Online-Shop erwerben. Dort halten wir auch zahlreiche Produkte zur weiteren Bearbeitung oder Verzierung von Kapitellen für Sie bereit.

Konsole

Den eigenen Wohnraum mit Konsolen verschönern - das ist gar nicht teuer, aber sehr effektvoll. Ein wenig antik muten Stuckkonsolen an, sie wirken erhaben, lassen sich aber als Dekorationselemente ausgezeichnet auch in einer modernen Einrichtung integrieren. Die Vorteile einer Konsole aus druckstabilem Styropor® liegen in der Leichtigkeit und der einfachen Anbringung. Auch der flexible Einsatz lässt keine Wünsche offen, denn je nachdem, wo die Anbringung erfolgt, unterscheidet sich die optische Wirkung und farbliche Anpassungen sind jederzeit möglich.

Stuckkonsolen werten das Ambiente auf

Feine Details zeichnen die Verzierungen der Konsolen aus, was zu einem ästhetischen Erscheinungsbild führt. Werden sie direkt unter der Decke angebracht, erhält der Wohnraum unaufdringlich das Flair einer antiken Stätte, beispielsweise eines Tempels, kann aber auch geradezu hoheitlich anmuten. Unterhalb eines an der Wand montierten Regals wirken sie wie ästhetische Stützen. Alternativ eignen sie sich als Ablageflächen für leichte Gegenstände - so wird eine Kerze oder das Bild der Lieben zum eindrucksvollen Blickfang. Eine Konsole kann einzeln oder in Kombination mit weiteren Konsolen beziehungsweise anderen Stuckelementen das Heim schmücken - das bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen.

Hohe Qualität zu einem einzigartigen Preis-Leistungs-Verhältnis

Formgeschäumtes Styropor® ist für die herausragenden Eigenschaften der dekorativen Elemente verantwortlich. Dank der schweren Entflammbarkeit des Polystyrol ist der Einsatz in Innenräumen kein Problem. Die Anbringung an der Wand erfolgt ganz ohne Montagewerkzeug mit speziellem Kleber, der für einen festen Halt sorgt - der Grund muss lediglich sauber und trocken sein. Um die Konsole optisch an die Umgebung anzupassen oder kontrastreiche Akzente zu setzen, ist das Streichen mit lösungsmittelfreier Dispersionsfarbe möglich. So erhalten Wohnräume im Handumdrehen ein unvergleichliches Ambiente, Empfangsräume wirken einladend, aus Fluren können mit mehreren Konsolen an der Wand kleine Galerien entstehen und Wohn- und Schlafzimmer werden in ihrem Flair individuell aufgewertet. Dabei sorgt die Materialwahl dafür, dass auch mit einem kleinen Geldbeutel großartige Effekte erzielt werden.

Kratzputz

Unter dem Begriff Kratzputz wird sowohl ein Baumaterial, als auch eine Verputztechnik beziehungsweise deren Ergebnis bezeichnet. Der Putz, der durch die spezielle Verputztechnik des Kratzens erzeugt wird, gehört zu den in Deutschland am häufigsten eingesetzten Putzen und zeichnet sich durch spezielle Eigenschaften aus. Gefolgt wird dieser Putz in der Häufigkeit vom Scheibenputz. Der maßgebliche Unterschied besteht hier in der Glätte der Fläche, der Struktur und somit letztlich auch in der Oberfläche. Besonders gut geeignet für dekorative Putzarbeiten ist beispielsweise die Einlegetechnik, bei der mit unterschiedlich eingefärbten Kratzputzen besondere Wirkungen erzielt werden können.

Vorteile von Kratzputz

Durch die verhältnismäßig grobe Struktur, die durch unterschiedliche Körnungen im Putz erreicht wird, vergrößert sich die effektive Oberfläche des Putzes. Damit bietet dieser Putz eine sehr strukturierte Optik und eine größere "Ablagerungsfläche" für Verschmutzungen, so dass der Putz länger sauber wirkt. Dazu kommt, dass durch die spezielle Verarbeitung die Oberfläche des Putzes entspannt wird, so dass es kaum zu einer Rissbildung durch Spannung im Putz kommen kann. Darüber hinaus sandet der gekratzte Putz ständig immer ein wenig aus, so dass auch Verschmutzungen an der Oberfläche immer wieder mit "abgesandet" werden.

Wie der besondere Putz entsteht

Die spezielle Struktur des Kratzputzes entsteht durch die besondere Bearbeitung. Nach dem Auftragen des Putzes in einer Stärke von 1,5 bis zwei Zentimetern und dem flächigen Glattziehen wird der Putz noch feucht mit dem sogenannten Igel, einer speziellen Glättkelle, gekratzt. Dadurch werden die im Material enthaltenen Körner nach oben gebracht und zugleich der Putz entspannt. Es entsteht die je nach Korngröße rauhe Oberfläche, die bei guter Verarbeitung eine gleichmäßige Struktur aufweist. Kratzputz kann mit unterschiedlichen Farbpigmenten angereichert werden, so dass sich ein nachträglicher Anstrich erübrigt.

Marmor

Marmor ist seit mehr als 2.000 Jahren ein beliebter Baustoff. Er wird für Fußbodenarbeiten, Wandverkleidungen und Kunstgegenstände verwendet; kommt aber auch in pharmazeutischen Produkten wie Kalzium-Tabletten oder bestimmten Zahnpasta-Sorten zum Einsatz. Seine natürlichen Vorkommen basieren auf kalkhaltigen Ablagerungen, die durch Erdbewegungen in unterschiedlich tiefe Gesteinsschichten gelangt sind. Hier waren die Überreste von Korallenriffs oder Muschelschalen starkem Druck und hohen Temperaturen ausgesetzt - in Folge derer sie über viele Millionen Jahre hinweg zum heute bekannten Marmor auskristallisierten.

Seit der Antike bewährter Ersatz: Stuckmarmor 

Da der Abbau echten Marmors bis heute schwierig und dementsprechend gefährlich ist, haben Baumeister seit dem Altertum nach adäquatem Ersatz gesucht. Eine Variante, das kostbare Gestein zu imitieren ist der so genannte Stuckmarmor. Für seine Herstellung wird Gips mit Knochenleim vermengt, eingefärbt, mehrfach geknetet und in Scheiben geschnitten. Die so portionierte Masse tragen Stuckateure auf Unterputz auf und bearbeiten sie anschließend weiter wie den echten Rohstoff. Optisch ist das "falsche" Produkt vom Original kaum zu unterscheiden.

Zeitgemäß und leicht zu bearbeiten: die Variante aus Styropor®

Eine Eigenschaft, durch die sich auch unsere Elemente aus Styropor® auszeichnen. Das marmorartige Design wirkt so täuschend echt, dass weder Sie noch Ihre Besucher einen Vergleich mit "richtigen" Platten oder Leisten scheuen brauchen. Doch anders als beim Original-Gestein ist die Bearbeitung von Styropor® ebenso einfach wie sicher. Die von uns gelieferten Bauelemente können mittels feiner Sägen auf jedes gewünschte Maß zugeschnitten werden. Für die Bearbeitung passende Werkzeuge finden Sie in unserem Online-Shop, in dem wir zugleich zahlreiche Tipps zur möglichen Verwendung von Styropor®-Marmor bereit halten.

Maleracryl

Maleracryl ist ein pastöser Baustoff, der vorrangig zum Füllen und Glätten von Rissen und Fugen im Innen- und Außenbereich eingesetzt wird. In Abgrenzung zum sogenannten Künstleracryl wird das Material seltener für künstlerische Zwecke, sondern vorrangig für die Abdichtung von Fugen und Rissen an Bauwerksteilen eingesetzt. Dennoch gibt es dieses Acryl auch in unterschiedlichen Farbtönen. Im Gegensatz zu Silikon ist Acryl wasserlöslich, geruchsneutral und mit geeigneten Farben überstreichbar. Maleracryl haftet gut auf den meisten Oberflächen, die im Bau vorzufinden sind, also auf Putz, Holz, Beton, Porenbeton oder Mauerwerk. Ein weiterer Vorteil von Acryl ist die Verarbeitungsfähigkeit als Aufbau in mehreren Schichten und seine ausgezeichnete Glättbarkeit.

Einsatz von Acryl bei Styropor®-Stuck

Das Material, dass zumeist in Kartuschen à 300 ml angeboten wird, eignet sich nicht nur zum Füllen und Glätten von Rissen und Fugen, sondern kann bedingt auch zum Verkleben leichter Elemente wie beispielsweise Stucknachbildungen aus Styropor® eingesetzt werden. Besonders vorteilhaft erweist sich hier, dass Maleracryle bereits nach verhältnismäßig kurzer Zeit überstreichbar sind und entsprechend gut für dekorative Aufgaben eingesetzt werden können. Die Verarbeitung erweist sich aufgrund der Wasserlöslichkeit des Materials als außerordentlich gut. Versehentliche Verunreinigungen an angrenzenden Bauteilen können einfach feucht entfernt werden. Die Verarbeitung erfolgt in aller Regel direkt aus der Kartusche, kann aber auch mit Kunststoffspachtel, hartem Pinsel oder auch per Hand erfolgen. Das Glätten ist mit Wasser auch ohne Zusätze möglich. Die gute Haftbarkeit von Acryl auf Styropor® ist ein weiteres Argument für die Verarbeitung von Maleracryl in Verbindung mit Stuckelementen aus Styropor®. Darüber hinaus lässt sich Acryl auch für viele andere Aufgaben im Baubereich einsetzen. Im Nassbereich empfiehlt sich bevorzugt der Einsatz von Bau-Silikon.

Malstuck

Im Bauwesen bezeichnet der Begriff "Malstuck" nichts anderes als die obere, letzte, abschließende und sichtbare Schicht eines Mauerwerks. Sie hat ihre Bezeichnung aufgrund des Umstandes erhalten, dass sie als Farbträger fungieren und in verschiedener Weise gestaltet werden kann. Neben Anstrichstoffen kommen dafür unterschiedliche Putztechniken in Frage, durch welche die ausführenden Handwerker der Schicht eine mehr oder weniger strukturierte Oberfläche verleihen können. So ist es möglich, dass Malstucks fein bis grob gekörnt ist oder reliefartige Erhebungen zeigen.

Alte Werte neu entdeckt 

Während diese Art der Wandgestaltung in früheren Jahrhunderten gang und gäbe war, wurde sie mit dem Aufkommen von Tapeten zunehmend verdrängt. Seit einiger Zeit erlebt sie im Innenausbau eine regelrechte Renaissance. Angelehnt an die klaren, einfachen Linien des so genannten Bauhaus-Stils schließen auch die Wände von Innenräumen immer öfter mit Malstuck ab - den Mieter und Hausbesitzer unkompliziert überstreichen oder anderweitig gestalten können.

Styropor® als preiswerte Alternative

Während diese Art der Wandgestaltung in früheren Jahrhunderten gang und gäbe war, wurde sie mit dem Aufkommen von Tapeten zunehmend verdrängt. Seit einiger Zeit erlebt sie im Innenausbau eine regelrechte Renaissance. Angelehnt an die klaren, einfachen Linien des so genannten Bauhaus-Stils schließen auch die Wände von Innenräumen immer öfter mit Malstuck ab - den Mieter und Hausbesitzer unkompliziert überstreichen oder anderweitig gestalten können.

Pilaster

Langweilige, fade Wände gehören mit einem Pilaster oder einer Kombination mehrerer Elemente der Vergangenheit an. Die einfache Anbringung und der günstige Anschaffungspreis ermöglichen es jedem, seinen Räumlichkeiten ein hoheitliches, stilvolles, aristokratisches oder anmutiges Ambiente zu schenken. Andere Wandverzierungen oder auch Regale lassen sich gekonnt in Szene setzen, passende Säulen erhalten einen würdigen Abschluss, einzeln eingesetzt entstehen mit Pilastern wirkungsvolle Blickfänge.

Pilaster lässt sich vielseitig einsetzen

Obgleich die Elemente nicht über tragende Eigenschaften verfügen, können sie optisch als Regalstützen eingesetzt werden - sie werden einfach direkt unter einem fest montierten Regal angebracht. Mit plastischen Wandpilastern erhalten Bilder einen ansprechenden Rahmen, auch Wandleuchten, Fenster und Türen werden auf diese Weise in Szene gesetzt. Unterhalb der Decke angebracht wirken sie herrschaftlich und lassen Räume höher erscheinen. Den kreativen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, denn Pilaster lassen sich hervorragend mit anderen Stuckelementen wie Säulen oder Leisten kombinieren, um Räumen ein einzigartiges und unverwechselbares Erscheinungsbild zu verleihen: So wird der Wohnraum zum Wohntraum.

Einfache Handhabung und robuste Eigenschaften

Die Dekorationselemente können aus unterschiedlichen Materialien bestehen - bewährt hat sich geschäumtes Polystyrol, also Styropor®, welches aufgrund seiner schweren Entflammbarkeit ausgezeichnet für den Einsatz in Innenräumen geeignet ist. Das Material ist leicht, die Oberfläche glatt und robust, auch detailreiche Verzierungen nehmen dank der druckfesten Beschaffenheit bei einem Stoß keinen Schaden. Mit Styropor®-Kleber gestaltet sich die Anbringung an der Wand äußerst unkompliziert. Bieten Wandpilaster an sich schon viel kreativen Spielraum, können die Stuckelemente zudem mit einer lösungsmittelfreien Dispersionsfarbe gestrichen werden, um attraktive Kontraste zu setzen oder sie harmonisch der Wandfarbe anzupassen. So entstehen mit wenigen Mitteln großartige individuelle und bleibende Effekte, die echten Pilastern hinsichtlich der Wirkung in nichts nachstehen.

Polystyrol

Polystyrol, besser bekannt unter seinem Handelsnamen Styropor®, ist auf Erdölbasis unter Einsatz von Benzol, Ethylbenzol und Styrol hergestellter, harter Schaumstoff. Bereit im frühen 19. Jahrhundert beobachtete ein Berliner Apotheker, wie sich ein Öl im Kontakt mit Luft in eine zähe Masse verwandelte. Seine Bezeichnung verdankt der Schaumstoff dem Öl des südamerikanischem Styrax-Baumharzes. 1930 startete die IG Farben die industrielle Produktion. Denn inzwischen konnte Styrol kostengünstiger gewonnen werden - indem man Ethylbenzol einfach die Feuchtigkeit entzog (es dehydrierte). Dazu sorgten Zugaben von Pentan für ein kräftiges Aufschäumen - zum modernen, hochelastischen Styropor®.

Eigenschaften von Polystyrol

Styropor® präsentiert sich mit glänzender Oberfläche. Zwar schmilzt es unter starker Hitzeeinwirkung und wird durch Lösungsmittel angegriffen, aber lässt sich ausgezeichnet verformen und verarbeiten. Umweltfreundlich, wird der Schaumstoff ohne Zusatz von Lösungsmitteln und FCKW hergestellt und ist - in gewissem Rahmen - recyclingfähig. Styropor® (auch expandiertes Polystyrol genannt) ist außerdem ein leichtes, flexibles, weil komprimierbares Material mit weichen Konturen, aber hart und druckstabil. Stuckprofile aus diesem Material bestehen aus feinen, geschlossenen Zellen und weisen eine Dichte von um 70 kg/m³ auf. Die glatte, feste Oberfläche sorgt für präzise Profilkanten. Alles, was es für die Montage braucht, ist lösungsmittelfreier Systemklebstoff und ein trockener sowie staub- und fettfreier Untergrund (vorbereitendes Abschleifen empfiehlt sich). Verarbeitet wird Styropor® bei Raumtemperaturen zwischen 10 und 35 Grad. Bereits werkseitig mattweiß auf Acrylbasis grundiert, kann es direkt nach Montage mit lösungsmittelfreiem Lack bzw. Dispersionsfarbe gestrichen werden.

Polystyrol: Kreative Einsatzmöglichkeiten

Dieser Allrounder findet vielfältige Verwendung - von Spielzeug über Verpackungsmaterial und Dämmplatten bis zum Rettungsring. Darüber hinaus ist Styropor® der Stuck des 21. Jahrhunderts, denn er eröffnet moderne Gestaltungsoptionen von natürlichem Effekt. Investitionskosten und Zeitaufwand sind, verglichen mit der traditionell-plastischen Ausformung von Mörtel zu opulentem Stuck gering. Unkompliziert und ästhetisch ansprechend, formen Styropor® und Polyurethan Elemente wie detailliert gearbeitete Stuckrosetten, Säulen, Pilaster und Konsolen für den Innenbereich - und schaffen stilvolle Übergänge. Diese Profile lassen sich sägen, sehr einfach schneiden und anstreichen. Eine dauerhafte Innendekoration, denn nässefester Stuck aus Styropor® verfällt nicht - und leistet - ganz nebenbei - einen effektiven Beitrag zur Wärmeisolierung.

Polyurethan (PUR)

Polyurethan (PUR) wurde in den 1930er durch Bayer Leverkusen entwickelt: Der hochelastische Kunststoff entsteht aus petrochemischen Rohstoffen bei der Reaktion von Polyolen mit Polyisocyanaten. Das Ergebnis: Lineare und vernetzte Polyurethane, die vielfältigste Formen annehmen. Die chemische Verbindung Urethan lässt sich durch Zugabe von Wasser aufschäumen: Je nach Wassermenge entstehen - während gleichzeitig Kohlendioxid frei wird - unterschiedliche weiche bis harte Kunststoffschäume. Geschlossenzelliger PUR-Hartschaum kommt bevorzugt im Bausektor, bei Wärmedämmung und Kältetechnik, aber auch in Raumausstattung (Stuck und Profilleisten) oder im Möbelbau zum Einsatz.

Material PUR: Attraktive Eigenschaften

Polyurethan ist dauerelastisch und nimmt kaum Feuchtigkeit auf. Strapazierfähig und formbeständig, begeistert das flexible Material mit geringem Gewicht. Dazu ist geschäumtes PUR nicht nur kälteisolierend, sondern auch für Individualisierungen - zum Beispiel den Anstrich mit lösungsmittelfreier Dispersionsfarbe - offen. Umweltverträglich, weil chemisch neutral, werden PUR-Schäume in Deutschland nur mit Hilfe chemischer Treibmittel anstelle physikalischer Treibmittel wie Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) hergestellt. PUR ist zu 100% recyclingfähig. Während beim chemischem PUR-Recycling (Glycolyse) verflüssigte Reststoffe zur erneuten Produktion von PUR genutzt werden, entstehen beim stofflichen Recycling hochwertige Platten oder Formteile per Klebepressverfahren.

Vielseitig: Einsatzmöglichkeiten von PUR

Polyurethan ist außerdem in chemisch verfestigenden Lacken für die Oberflächenbehandlung zu finden. Diese zeichnen sich durch ausgezeichnete Haftung, Schlag- und Abriebfestigkeit sowie Lichtechtheit aus. Im Bereich von Elasthanfasern und PUR-Weichschaumstoffen ist der Kunststoff Teil von Polstermöbeln, aber auch Kunstleder und Mikrofaserstoffen. Gewusst? Als dauerelastischer Weichschaum wird PUR sogar in Sportschuhen verarbeitet - und dient in der Schmuckindustrie als Einlage für Halsketten und andere Accessoires.

Wohnräume inszenieren - mit Stuck aus PUR

PUR wird bei der Herstellung von hochwertigem Styropor® Stuck verwendet - und vom Neubau bis zur Sanierung historischer Gebäude erfolgreich eingesetzt. Und vereint so Charme und Wirkung von Stuck in perfekter Harmonie. Sehr einfach mit Spezialwerkzeug und Klebstoff verarbeitet, eröffnet Styropor® Stuck zahlreiche Optionen zeitgemäßer Gestaltung und individueller Wohnraumveredelung. Wie mittels Balken aus PUR für den Innenbereich, als Alternative zu Gips, Holz oder Marmor. Schließlich bieten die preiswerten Kunststoffe Styropor (Polystyrol) und Polyurethan unschlagbare Vorteile in der Verarbeitung und Herstellung von Stuckelementen - ob Wandleiste oder Zierleiste, geschmackvolle Deckenverkleidung oder aparte Stuckrosette.

PU-Hartschaum

PU-Hartschaum ist noch wesentlich stabiler und resistenter als Styropor® in seinen unterschiedlichen Ausführungen, weshalb Stuck aus Polyurethan in beliebigen Räumen, auch bei feuchterer Umgebung, angebracht werden kann. Die Temperaturbeständigkeit erlaubt auch die dekorative Gestaltung in der Nähe eines Kamins. Die unempfindliche Oberfläche lässt sich völlig unkompliziert reinigen, so dass der Stuck lange seine ursprüngliche Schönheit behält.

Stuck aus Polyurethan hat viele Vorteile

Wer Stuckelemente aus PU-Hartschaum wählt, darf sich an einer hohen Verschleißfestigkeit, Belastbarkeit, Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und Unempfindlichkeit bei Temperaturschwankungen erfreuen. Das Material ist dennoch recht günstig in der Herstellung, so dass sich Räumlichkeiten langfristig dekorativ aufwerten lassen. Das ausgehärtete Produkt ist äußerst formstabil und lässt sich gut bearbeiten, die Oberfläche bleibt auch bei höherer Belastung oder häufiger Reinigung unversehrt. Da Polyurethan außerdem über isolierende Eigenschaften verfügt, kann mit derartigen Stuckverkleidungen auch eine gewisse Wärme- und Schalldämmung erreicht werden.

Kreative Möglichkeiten mit Stuck aus PU-Schaum

In welchen Räumen PU-Stuck eingesetzt wird, spielt aufgrund der Resistenz kaum eine Rolle. Neben dem Wohnbereich werden auch Bäder und Küchen ausgezeichnet mit dekorativen Elementen ausgestattet, ohne dass Schmutzspritzer oder Feuchtigkeit ihnen etwas anhaben könnten. Das Material kann in der Herstellung flexibel verarbeitet werden, so dass Stuck mit detailreichen Verzierungen entstehen kann. Auch in der Weiterverarbeitung ist Stuck aus Polyurethan unkompliziert, denn der gehärtete Schaum lässt sich mit einer Säge in der Größe anpassen. Farbliche Variationen sind durch Überstreichen möglich, um den Stuck optisch der Wandgestaltung und Einrichtung anzugleichen oder kontrastreiche Akzente zu setzen. Da auch die Pflege der festen Oberfläche bei der Dichtigkeit des Materials kein Problem darstellt und Umwelteinflüsse ebenfalls kaum Schaden anrichten, kann PU-Stuck die Räumlichkeiten langfristig aufwerten, ohne an Schönheit zu verlieren.

Sgraffito

Sgraffito zählt zu einer der wichtigsten Techniken für das Verzieren von Innen- und Außenwänden. Ihr Name leitet sich vom italienischen Verb "graffiare" ab, welches so viel wie "kratzen" bedeutet - und das Prinzip dieser Kunst bereits recht genau beschreibt: In die oberste von mehreren übereinander liegenden, unterschiedlich eingefärbten Putzschichten werden Linien und / oder Formen geschabt, so dass die darunter befindliche Lage wieder sichtbar wird und ein Muster oder Bild zu erkennen gibt.

Kluge Planung ist die halbe Arbeit

Obwohl das Anbringen bzw. Erschaffen eines Sgraffito als handwerklich einfach gilt, muss der ausführende Stuckateur zahlreiche Faktoren beachten. So bestimmen neben der Zusammensetzung des Putzes auch der Trocknungsgrad einzelner Schichten und die Einflüsse der Umgebung darüber, ob Sgraffiti gelingen. Zugleich wirken sich die genannten Aspekte auf die Haltbarkeit der dabei entstehenden Bilder aus. Darüber hinaus muss der Stuckateur beim Anfertigen eines mehrfarbigen Sgraffitos seiten- bzw. schichtverkehrt arbeiten. Das heißt: Er legt zuerst die Putzlage frei, welche die Füllung eines Motivs darstellen soll und lässt erst in der darüber liegenden Schicht den Umriss folgen. Aus dieser Vorgehensweise ergibt sich, dass ein Sgraffito vor Beginn sehr genau geplant werden muss - umso mehr, wenn das fertige Werk verschiedene Farben aufweisen soll.

So gut wie selbst gemacht

Eine Anforderung, die Ihnen bei der Verwendung von Styropor®-Elementen erspart bleibt. In den einzelnen Kategorien unseres Online-Shops finden Sie zahlreiche Stuck-Imitationen, die ihren realen Vorbildern täuschend ähnlich sehen. Auch die Sgraffiti, die wir Ihnen als Wand- oder Deckenverkleidung anbieten, sind von den Originalwerken böhmischer und italienischer Kunsthandwerker optisch kaum zu unterscheiden.

Stuckateur

In kaum einem Berufsbild vereinen sich handwerkliches Geschick und künstlerische Aspekte so sehr wie beim Stuckateur. Als Angehöriger des Baugewerbes führt er Putzarbeiten im Innen- und Außenbereich aus und übernimmt Trockenbau-Tätigkeiten wie das Aufstellen von Leichtbauwänden oder das Einziehen von Zwischendecken aus Gipskarton. Darüber hinaus beschäftigen sich Stuckateure mit der Wärmedämmung von Gebäuden. Zu ihren Hauptaufgaben aber gehört das Anfertigen, Anbringen und (Nach-) Bearbeiten von Stuck.

In diesem Beruf trifft Klassik auf Moderne

Für diese Tätigkeit benötigt ein Stuckateur viel Erfahrung. Das Ausformen von Mörtel oder Gips sowie das anschließende Aufbringen auf bereits verputzte Flächen sind sowohl im Innen- wie im Außenbau gefragt. Neben der klassischen Ausführung eignen sich Stuckateure im Rahmen ihrer Ausbildung auch moderne Techniken an und lernen, diese geschickt miteinander zu kombinieren. Wie viel Kunst in der Arbeit eines Stuckateurs stecken kann, beweisen Wand- und Deckenelemente aus der Zeit der Renaissance, des Barock und des Klassizismus' - jenen Epochen, die als Hochzeit des Stuck bzw. des Stuckateur-Handwerks gelten.

Aus neu mach' alt: Styropor® als Arbeitsmittel des Stuckateurs

Bis heute sind die damals entstandenen Arbeiten leuchtendes Vorbild für das gekonnte Verschmelzen von künstlerischen und architektonischen Aspekten. Doch bei der Sanierung von Altbauten oder der Rekonstruktion historischer Gebäude kommen zunehmend moderne Nachbildungen zum Einsatz. Aus Styropor® bestehende Elemente sehen dem Original verblüffend ähnlich, sind wesentlich leichter anzubringen und ermöglichen Stuckateuren zahlreiche Gestaltungsvarianten. Auch Sie können Ihrem Zuhause besonderen Flair verleihen, indem Sie aus den Angeboten unseres Online-Shops täuschend echt wirkenden Styropor®-Stuck wählen. Hinweise zur Bearbeitung, zum Anbringen und zum Variieren der vorgefertigten Teile erhalten Sie auf den entsprechenden Seiten unserer Homepage.

Stuckprofile

Stuckprofile eignen sich hervorragend, um verschiedene optische Effekte in Räumen zu erzielen, Wände und Decken mit kreativen Elementen aufzuwerten, Übergänge harmonischer wirken zu lassen oder auch, um verschiedene Bereiche zu kaschieren. Die Möglichkeiten reichen dabei von verspielten Details über aristokratisch anmutende Profile bis hin zur ästhetisch wirkenden funktionalen Verwendung. Besonders bewährt haben sich dabei Stuckelemente aus Styropor®, da sich solche flexibel an die räumlichen Gegebenheiten anpassen lassen, unkompliziert in der Anbringung sind und, abhängig von den konkreten Eigenschaften der Materialvariationen, über eine unempfindliche Oberfläche verfügen. Zudem ist Stuck günstiger in der Anschaffung als viele andere Materialien.

Wohnräume mit Stuckprofilen dekorativ gestalten

Als Stuckprofile werden Leisten unterschiedlicher Art, aber auch zierende Elemente wie Rosetten, Säulen, Konsolen und Pilaster bezeichnet. So bieten sich Möglichkeiten der klassischen oder verspielten Raumgestaltung sowie dem beliebigen Setzen von dekorativen Akzenten. Räume können je nach Anbringung von Leisten höher oder niedriger wirken, Lichtquellen werden mit Stuck gekonnt in Szene gesetzt, Bilder können mit einer Stuckumrahmung zum Hingucker werden. Gleichermaßen funktional wie dekorativ ist das Kaschieren von Kabeln mit einer Stuckleiste, auch um Deckenlampen herum entstehen ansprechende Effekte.

Vorteile von Stuck aus Styropor®

Zier-, Wand- und Fußleisten aus Styropor® werden einfach mit einer Säge in der Länge angepasst. Um eine Rosette zur Verkleidung einer Deckenlampe anzubringen, wird lediglich mittig ein Loch für den Kabeldurchgang gebohrt. Das umliegende Material nimmt dadurch keinen Schaden. Eine großartige Vorbereitung des Untergrunds ist in der Regel nicht erforderlich - die Stuckprofile lassen sich einfach über der Tapete oder auf der gestrichenen Decke anbringen. In vielen Fällen genügt ein spezieller, lösungsfreier Kleber, der guten Halt gewährt. Das Material ist leicht, aber stabil und lässt sich durch Überstreichen flexibel in die Umgebung integrieren. Auch in der Reinigung sind Stuckelemente äußerst unkompliziert, da die dichte Beschaffenheit unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist.

Styropor

In Deutschland ist Styropor® ein Synonym für Schaumstoffprodukte im Trockenbau, für Schutz-Verpackungen und Isolierbehälter. Es ist sehr leicht, stark wärme- und schallisolierend, wasserabweisend und leicht zu bearbeiten. Für den Trockenbau wird es oft mit anderen Werkstoffen verbunden, z.B. mit Gipskarton. Vergleichbare Produkte haben in vielen Ländern andere Handelsnamen, wie Austrotherm, Swisspor, Hungarocell, Frigolit (Schweden) und Styrofoam (USA), je nach Hersteller.

Styropor® ist ein eingetragenes Markenzeichen (registered trademark) für Hartschaumstoff aus Polystyrol (PS / engl. Polystyrene). Der Markenname darf nur für Schaumstoffprodukte der Mitglieder im Industrieverband Hartschaum e.V., Heidelberg (IVH) verwendet werden. Rein technisch wird der Hartschaustoff als EPS (expandiertes Polystyrol / expanded polystyrene) bezeichnet, das aus Granulat von expandierbarem Polystyrol hergestellt wird. EPS ist sehr umweltverträglich, sowohl bei der Verwendung, als auch bei der Entsorgung, da es 100 % recyclebar ist.

Der einfache Kunststoff Polystyrol wurde zwar bereits im 19. Jahrhundert entdeckt, aber erst 1931 konnte er bei der I.G. Farben in Ludwigshafen am Rhein industriell hergestellt werden. Gegen 1940 entdeckte der schwedische Erfinder Carl Georg Munters eine Methode, aus Poystyrol Hartschaum herzustellen. Er verkaufte seine Entdeckung an The Dow Chemical Company, in deren Laboratorien Otis Ray McIntire 1941 Styrofoam entwickelte (Patent 1944). Hierbei handelt es sich aber um XPS (extruded polystyrene), das im Endlosverfahren stranggezogen (extrudiert) wird. Das in Mitteleuropa bekannte Styropor® hat eine andere Entstehungsgeschichte.

Ein Welterfolg wird geboren

Noch vor der Wiederbegründung der BASF (1925-1952 I.G. Farben) entdeckte man in Ludwigshafen ein Verfahren, bei der Polymerisation von Styrol Gaseinschlüsse im aushärtenden Granulat zu erzeugen. 1949 gelang es Fritz Stastny aus diesem Granulat, Hartschaumstoff herzustellen. Das EPS/Styropor® war geboren und wurde 1952, im Jahr der Patenterteilung, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Über 60 weitere Patente zur Herstellung und Verwendung wurden erteilt. Bei der Herstellung des Endproduktes z.B. im Wasserdampf, expandiert das eingeschlossene Gas - meist Luft - und bläht das Granulat über 45 Prozent auf. Durchschnittlich besteht EPS zu 98 Prozent aus Gasen und nur zu 2 Prozent aus Polystyrol. 

Eine besonders vorteilhafte Eigenschaft hat EPS gegenüber XPS: Es kann, einfach ausgedrückt, in Form "gegossen" werden, die auch größere Dimensionen annehmen dürfen. In Modeln oder Negativformen entstehen Formteile und Spezialverpackungen. So können auch Bauteile und Zierelemente wie Dekorstuck präzise mit EPS hergestellt werden. Sie sind buchstäblich leicht zu verarbeiten und mit lösungsmittelfreiem Kleber anzubringen. Durch natürliche brandhemmende Zusatzstoffe stellt EPS auch in Innenräumen keine zusätzliche Brandlast dar.

Styroporstuck

Ein Wohnambiente mit Stuck - das ist der Traum vieler Haushalte. Dabei ist es gar nicht schwer, diesen Traum zu verwirklichen - mit Styropor®-Stuck. Styropor®-Stuck ist günstig in der Herstellung und deshalb erschwinglich. Auch die Qualität lässt kaum Wünsche offen, denn der mit modernen Technologien in dekorative Formen gebrachte Hartschaum zeichnet sich trotz eines geringen Gewichts durch Feuchtigkeitsresistenz, Druckfestigkeit und schwere Entflammbarkeit aus. Die Anbringung an Wänden und Decken erfordert keine handwerklichen Kenntnisse und in den seltensten Fällen Werkzeug, ist also äußerst unkompliziert. Umso vielseitiger sind die gestalterischen Möglichkeiten mit den ansprechenden Stuckelementen.

Kreative Vielfalt mit dekorativem Stuck

An der Produktpalette ist auf Anhieb ersichtlich, wie vielseitig sich Styropor®-Stuck in der Wohnraumgestaltung einsetzen lässt. Mit Fußleisten lassen sich auf unauffällige und zugleich dekorative Weise Kabel verbergen, was in Kinderzimmern sinnvoll ist und in Wohnräumen das Erscheinungsbild aufwertet. Fuß- und Deckenleisten mit Verzierungen kaschieren ausgezeichnet die Übergänge von der Wand zu Boden und Decke. Stuckleisten bieten sich außerdem an, um ein Bild mit einem Rahmen gekonnt in Szene zu setzen oder einen einfachen Spiegel zu einem antik wirkenden Blickfang zu machen. Weitere, noch wesentlich vielseitigere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich mit Rosetten, Deckenverkleidungen, Säulen, Konsolen und Pilastern beziehungsweise Kombinationen aus verschiedenen Elementen. Je nach Art der Anbringung wirken Räume höher oder breiter und erhalten ein beliebiges Flair - von elegant über aristokratisch oder antik bis farbenfroh modern ist alles möglich.

Einfache Weiterverarbeitung und unkomplizierte Anbringung

Leisten aus Styropor®-Stuck können mit einer Säge exakt auf die benötigte Größe gekürzt werden, so dass die Verschönerung jeglicher Räumlichkeiten möglich ist. Soll eine Rosette die Deckenlampe umgeben, ist lediglich ein schnell gebohrtes Loch für den Kabeldurchgang erforderlich. Um Styropor®-Stuck optisch anzupassen, genügt lösungsmittelfreie Dispersionsfarbe. Zuguterletzt gestaltet sich die Anbringung auf trockenem, sauberen Grund an Wand und Decke mit einem Spezialkleber denkbar einfach. Mit diesen Eigenschaften muss der Traum von einem bezaubernden oder beeindruckenden Stuck geprägten Wohnambiente tatsächlich kein Traum bleiben und ist von jedem realisierbar - ein wenig Kreativität genügt.